Familienkonferenzen bei Frailty: Erhöhung der Patientensicherheit durch gemeinsame Priorisierung (cofrail)

Das geriatrische Frailty-Syndrom bezeichnet einen Zustand körperlicher Gebrechlichkeit, der mit verminderter Lebenserwartung und erhöhten Risiken für Verwirrtheitszustände, Stürze und Krankenhauseinweisungen verbunden ist. Die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Frailty ist komplex. Das Projekt COFRAIL zielt darauf, die hausärztliche Versorgung ambulanter Patientinnen und Patienten zu verbessern. In Familienkonferenzen sollen Hausärztinnen und Hausärzte gemeinsam mit den Patienten und ihren Angehörigen besprechen, welche Behandlungsziele mit welchen Mitteln verfolgt werden sollen. Es soll untersucht werden, wie sich die Familienkonferenzen auf die Versorgung auswirken und welche Unterschiede zur regulären Versorgung erkennbar sind.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Webseite des Projektes cofrail

Familienmedizin in der Hausarztpraxis aus Sicht von Hausärzten – Hausärztliche Betreuung von Familien im „Quartier“ (Großstadt)

Promotionsprojekt von Ann Birte Koch
Betreuung: Stefan Wilm / Vera Kalitzkus (ifam)
Veröffentlichung: 2016. Annbirte Koch, Vera Kalitzkus, Stefan Wilm. Familienmedizin in der Hausarztpraxis aus Sicht von Hausärztinnen/Hausärzten und Familien. Hausärztliche Betreuung von Familien im „Quartier“ (Großstadt). Vortrag auf dem 50. DEGAM Kongress. Frankfurt a.M.: 29. September – 01.Oktober 2016. DOI: 10.3205/16degam284

Die Rolle der Begleitperson in der hausärztlichen Sprechstunde. Ein Vergleich zwischen begleiteten Patienten mit und ohne türkischen Migrationshintergrund

Promotionsprojekt von Franziska Groß
Betreuung: Stefan Wilm / Heiner Fangerau / Vera Kalitzkus (ifam)
Veröffentlichung: 2018. Franziska Groß, Vera Kalitzkus, Stefan Wilm. Die Rolle der Begleitperson in der hausärztlichen Sprechstunde – Begleitete Patienten mit und ohne türkischen Migrationshintergrund im Vergleich. Eine explorativ-qualitative Befragung. Vortrag auf dem 52. DEGAM Kongress. Innsbruck (AU): 14. September 2018. DOI: 10.3205/18degam022